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  • Wer gut alt werden will, muss früh damit beginnen.
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1. Virtuelle Pressekonferenz von Seniors4success am 27. August 2020

„Auswirkungen der Corona-Krise auf Menschen 60+“

Die Corona-Krise hat das Leben von uns allen verändert. Aber hat die Gruppe der Älteren es anders erlebt? Sie wurden ja zur Hoch-Risiko-Gruppe gestempelt und teilweise in die Altersfalle gesteckt. Seniors4success hat aus diesem Grund mit dem Markt- und Meinungsforschungsinstitut Telemark Marketing eine österreichweite Befragung durchgeführt: 559 Senioren ab 55 Jahren wurden telefonisch oder online interviewt. Die Befragung fand in der Zeit von Mitte Juli bis Mitte August statt.

Hier finden Sie die Umfragedaten als PDF zum Download.

Hier finden Sie die wichtisten Ergebnisse aus der Befragung mit Telemark Marketing 2020.

Und hier finden Sie das Video der Pressekonferenz.

 

Freitätigkeit - das neue Buch

buch freitaetigkeitErstmals in der Menschheitsgeschichte ist unserer Generation eine ganz neue Lebensphase geschenkt worden: Die „Freitätigkeit“. Früher kam nach der Berufstätigkeit der (wohlverdiente) Ruhestand, heute ist erstmals diese neue Phase dazwischen. Man kann annehmen, dass sie mindestens 20 Jahre dauert. ABER es liegt am Einzelnen, ob er diese große Chance annimmt und sich nicht an seinen Geburtsdaten orientiert, sondern an seinen Potenzialen.

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Presseartikel

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Zwei Drittel der derzeit Erwerbstätigen jenseits der 45 wollen nach der Pensionierunt weiterarbeiten. Das ist das Ergebnis einer bundesweiten Umfrage, die im Auftrag von Seniors4success durchgeführt wurde. Dabei geht es den rund 500 Befragten nicht nur ums Geld. Beruflich aktiv zu sein, um geistig und körperlich fit zu bleiben, ist vielmehr der Wunsch. Genau das bestätigen Menschen, die es sich längst bequem machen könnten, in Gespräch mit der WOCHE. (Die ganze Woche Nr. 46/19)

Zum Artikel...

Was hat sich von 2014 und 2016 bis 2019 verändert?

Diese Fragen haben wir 2014 und 2016 in einer österreichweiten, repräsentativen Umfrage erhoben. Und jetzt wieder. Bereits zum 3. Mal konnten wir mit Hilfe des Meinungsforschungsinstitut Telemark-Marketing, die Umfrage "Wie denkt Österreich über die Pension?" durchführen und am 31. Juli 2019 der Presse vorstellen.

Die gravierendsten Schlussfolgerungen aus der Befragung und die gesamte Auswertung können Sie hier nachlesen. 

Bereits am nächsten Tag nach der Pressekonferenz wurden in vielen österreichischen Tageszeitungen Artikel veröffentlicht. Eine Liste, die jetzt von Tag zu Tag länger werden wird:

  • "Freitätigkeit": Zwei Drittel wollen in Pension weiterarbeiten (Kurier, 31. Juli 2019)

  • Die „Silver Ager“ wollen nicht Däumchen drehen (Kurier Kommentar, 4. August 2019)

  • Ab in die Zwangspension (Die Presse, 5. August 2019)

  • Zwei Drittel der Österreicher wollen in Pension arbeiten (Tiroler Tageszeitung, 31. Juli 2019)

  • Zwei Drittel der Österreicher wollen auch in der Pension arbeiten (Der Standard, 31. Juli 2019)

  • Immer mehr Österreicher wollen in der Pension arbeiten (Die Presse, 31. Juli 2019)

  • Zwei Drittel der Österreicher wollen in der Pension arbeiten (Salzburger Nachrichten, 31. Juli 2019)

  • Österreich im Unruhestand. Zwei Drittel wollen in der Pension weiterarbeiten (Kleine Zeitung, 1. August 2019)

Hier gelangen Sie zu den Artikeln.

Eine interessante Präsentation von Marketagent.com zum Thema "Die Golden Ager in Österreich".

Hier gelangen Sie zur gesamten Präsentation.

_EK19232 (1).jpeg  Auf Grund der derzeitigen Covid-19 Situation finden derzeit keine öffentlichen
  Buchpräsentationen statt.

  Sehen Sie bitte fallweise an dieser Stelle der Homepage nach, wann und wo eine
  Buchpräsentation statt findet.

Die Zeit vor und nach der Pension selbst gestalten 

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Unsere Generation ist anders als die unserer Eltern und Großeltern. Wenn diese in Pension gegangen sind, dann "haben sie es sich verdient", waren schon ausgelaugt, müde und oft bald pflegebedürftig. Heute stehen uns zusätzlich 10 bis 20 Jahre zur Verfügung. Durch bessere Vorsorge (sowohl finanziell als auch gesundheitlich) werden die „gewonnenen“ Jahre wertvoll , geprägt von Fitness, Energie, Wissen und Selbstvertrauen. 

Aber: „Der wohlverdiente Ruhestand“ kann auch gefährlich sein. Der Ausspruch: „Ich freue mich schon so auf die Pension“ mündet für viele oft dramatisch in der Frage: Wer braucht mich noch? Die Antworten: „Ich habe so viele Hobbies, ich habe so viele Enkel…“ greift oft nicht, vor allem nicht auf Dauer, weil die Sinnfrage vielfach unbeantwortet bleibt.

Zielsetzung für die Seminarteilnehmer

Immer mehr zeigt sich, dass die oben zitierten Antworten nicht wirklich tief genug gehen, nicht genug herausfordernd sind. Die „geschenkte“ Zeit und das Bewusstsein über die gesammelten Erfahrungen suchen nicht einen Safe zur Aufbewahrung, sondern eine Anwendungsmöglichkeit, eine Herausforderung als Zeichen, gebraucht und ge-wert-schätzt zu werden. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Viele Menschen scheuen davor zurück, an die Zeit nach der Pensionierung zu denken. Soziologen vermuten, dass dadurch der Tod „gedanklich“ unweigerlich näher rückt. Nicht daran denken, verdrängen, ist eine verbreitete Devise, aber sie schützt nicht vor Leere und dem Gefühl der Nutzlosigkeit.

Die Talente eines Menschen sind sein Besitz, die Nutzung derselben führt zu Befriedigung und Freude. Nachdenken und die Zeit nachher planen ist nicht bereits der Ruf nach dem Priester mit der letzten Ölung, sondern eine weitere große Chance für sich selbst. 

Zielsetzung für die Unternehmen

Unternehmen werden (aus wirtschaftlichen Notwendigkeiten) ältere Mitarbeiter länger beschäftigen müssen als in den letzten Jahren. Einerseits werden sie gesetzlich dazu gedrängt, andererseits ist es vom Standpunkt „Wissensmanagement“ aus gesehen von Vorteil, weil diese Menschen etwas wissen, was deren Nachfolger nicht automatisch ernten. Das Gespräch Vorgänger und Nachfolger steckt durchgängig in den Kinderschuhen. Was muss von Seiten eines Unternehmens geboten werden, dass dieses Gespräch gelingt, sich ein Dialog entwickelt, Wissen nicht mitgenommen, sondern weitergereicht wird und eine positive Einstellung das Verhältnis zur Firma prägt? Und: wie kann die Arbeit im Laufe eines Arbeitslebens sukzessive an das wachsende Alter angepasst werden, indem das genützt wird, was wächst und mehr wird.

Frage an die Teilnehmer

Möglicherweise kümmert sich ja niemand um Sie, wie Sie die letzte Zeit im Unternehmen und Ihr Leben nach der Pensionierung gestalten werden. Es bleibt Ihrer Initiative überlassen, ob Sie etwas tun oder warten, dass jemand etwas mit Ihnen tut. Für den älteren Menschen heißt dies, sich selbst mit seinem Leben und dem Sinn desselben zu befassen.

Workshop-Zielsetzung

Die Teilnehmer übernehmen die Verantwortung für die Gestaltung des neuen Lebensabschnittes selbst, wissen aber, wie sie dabei auf Interessen ihres Unternehmens stoßen können. Transition bedeutet, den Übergang bewusst vorzubereiten, zu gestalten und zu vollbringen

Inhalte

  • Die einzelnen Lebensphasen und die neue Zeitspanne
  • Motivpalette, warum es sich lohnt: für den Einzelnen und für das Unternehmen
  • Inputs zu den eigenen Gestaltungs-Spielräumen
  • Aktive und passive Strategien des Vorgehens
  • Bewusstmachung der eigenen Stärken zum persönlichen Chancen-Management
  • Einbeziehung von Partnerschaften
  • Modelle für diesen Übergang

Methode

Thematischer Einstieg und Inputs, Gespräche mit Planungs-Partner, Zeit für Eigenreflexion, Austausch in der Gruppe, Nutzung von Kloster-Atmosphäre und Natur.

Teilnehmerkreis

Ausschließlich selbst Betroffene, Suchende auf dem Weg zur Gestaltung ihres eigenen Überganges. Ein bis maximal 3 Jahre vor der geplanten Pensionierung empfehlenswert.

Trainer

Prof. Dr. Leopold Stieger, Wien, seit 4 Jahrzehnten selbständiger Unternehmer, Pionier der Personalentwicklung in Österreich, Gründer und Geschäftsführer der Plattform www.seniors4success.at.
Vater von 4 Söhnen, die nunmehr seine Unternehmen als Geschäftsführer übernommen haben. Überzeugt, dass Menschen in diesem neuen Lebensabschnitt die Welt und ihre Situation durch Selbstentwicklung (ein wenig) verändern können.

Termine und Veranstaltungsort

Stift Vorau/Stmk.
Das nächste Seminar ist im Frühjahr 2021 geplant.

Kosten und Organisation

1. Tag, Beginn: 10 Uhr
2. Tag Ende: 17 Uhr
Teilnahmegebühr: € 400,- (exkl. USt)
Aufenthaltskosten separat

Seminarprogramm

Hier finden Sie das Seminarprogramm als pdf-Download

 

Die Corona-Krise hat das Leben von uns allen verändert. Aber hat die Gruppe der Älteren es anders erlebt? Sie wurden ja zur Hoch-Risiko-Gruppe gestempelt und teilweise in die Altersfalle gesteckt. Seniors4success hat aus diesem Grund mit dem Markt- und Meinungsforschungsinstitut Telemark Marketing eine österreichweite Befragung durchgeführt: 559 Senioren ab 55 Jahren wurden telefonisch oder online interviewt. Die Befragung fand in der Zeit von Mitte Juli bis Mitte August statt.

 

Hier finden Sie die Umfragedaten als PDF zum Download.

Hier finden Sie die wichtisten Ergebnisse aus der Befragung mit Telemark Marketing 2020.

Auswirkungen der Corona-Krise auf Menschen 60+

  1. Nicht überraschend haben die Befragten Besuche von Familienmitgliedern am meisten vermisst (52%), gefolgt von den Besuchen von Freundinnen und Freunden (48%), aber fast ebenso Theater-, Konzert- & Kinobesuche. Freizügiges Reisen vermisste mehr als 1/3 der Stichprobe, das Einkaufen nur 13%.
  2. Verantwortungsvoll mit Corona und sich selbst umgehen: 13% verließen die eigenen vier Wände nicht, 21% nur um Einkäufe zu tätigen, die große Mehrheit nutzte die Zeit für Spaziergänge und damit, sich fit zu halten.
  3. Was war positiv? Es wurde mehr gespart (53%), mehr Arbeiten zu Hause (48%) erledigt, nachgedacht (48%), gelesen (44%) und spazieren gegangen (41%). Dazu digitale Medien (fast 30%) erkundet und damit das Kulturangebot genutzt (24%).
  4. Wie hat man die Krise insgesamt überstanden? 83 % antworten auf diese Frage trotz der Einschränkungen, die es gab, mit sehr gut und gut.
  5. Hat Corona aber zu einer Kluft zwischen Jung und Alt geführt? Immerhin mehr als ein Drittel der Befragten, nämlich 37%, bejaht dies.
  6. Freitätigkeit, weiter arbeiten in der Pension: Vor der Corona-Krise gingen neben der Pension 69 % einer Beschäftigung (bezahlter Nebenjob, ehrenamtliche Tätigkeit, Pflege von Angehörigen, Enkelbetreuung) nach. Zum Zeitpunkt der Befragung haben 38 % davon ihren bezahlten Nebenjob verloren und pausieren derzeit erwerbsmäßig.
  7. Die Chance, einen bezahlten Job zu finden, wird von 82% der Befragten als schwierig oder sogar sehr schwierig bewertet, 57% meinen, dass es leichter wäre eine ehrenamtliche Tätigkeit auszuüben.
  8. Alter ist keine Krankheit: Die pauschale Zuschreibung „Risikogruppe“ für ältere Menschen wird von 64% als unpassend oder diskriminierend empfunden, weil der Bezug zu Vorerkrankungen fehlt. 74 % schätzen das Risiko, selbst an Corona zu erkranken, als sehr niedrig oder niedrig ein. Das Selbstwertgefühl litt bei 19%.
  9. Die Maske als Symbol der Krise und der Einschränkung. 3/4 der Befragten fühlen sich weiter eingeschränkt. Von Normalität kann also noch keine Rede sein.
  10. Wie geht es weiter? Auswirkungen befürchten die Befragten bei Pensionsanpassungen unterhalb der Inflation (55%), beim Steigen der Altersarmut für Frauen (51%) und durch mögliche Sparpakete (49%). Die Wahrscheinlichkeit einer zweiten Corona-Welle schätzen 52% als groß oder sogar sehr groß ein.

Beim Thema Altersvorsorge stehen meistens finanzielle Aspekte im Vordergrund. Eine hohe Pension ist für den Ruhestand aber nur die halbe Miete.
Was nützt das ganze Geld, wenn man nicht gesund altert – oder wenn man niemanden hat, mit dem man den Ruhestand genießen kann?
Wie kann man sich eine solche stabile «vierte Säule» für den Ruhestand aufbauen? Dabei sind sechs Punkte besonders wichtig.

  • Stressniveau im Auge behalten: Laut der Schweizerischen Gesundheitsbefragung beschweren sich Schweizer Erwerbstätige immer stärker über wachsenden Stress bei der Arbeit. 21% der Befragten gaben im Jahr 2017 an, am Arbeitsplatz sehr oft von Stress geplagt zu sein. Fünf Jahre zuvor waren es 18% gewesen. «Stress ist nicht per se etwas Schlechtes», sagt Erich Seifritz, Professor und Chefarzt an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich. Es gebe guten und schlechten Stress. Ersterer sei kurzfristig und unproblematisch. Er entstehe beispielsweise, wenn ein Schauspieler vor einem Auftritt Lampenfieber habe. Schlechter Stress hingegen sei eher langfristig, oft sogar chronisch und habe negative Effekte.
  • Resilienz aufbauen und verbessern: Im Prinzip geht es darum, wie Menschen ihre Widerstandsfähigkeit gegen schlechten Stress erhöhen können – wie sie ihre sogenannte Resilienz steigern können. Laut Seifritz ist die Resilienz eines Menschen zum Teil genetisch vorgegeben, man kann diese aber auch positiv beeinflussen: durch gesunde Ernährung, Fitness durch Sport, ein guter und erholsamer Schlaf und besonders auch soziales Eingebettetsein. «Spiritualität kann ein wichtiger Faktor für Resilienz sein», sagt Seifritz. Wichtig für die Gesundheit ist es auch im Alter, eine gewisse Autonomie und genügend Freiheitsgrade zu haben. Auch finanzielle Aspekte tragen natürlich hierzu bei. Unbehandelte psychische Krankheiten vermindern die Resilienz, als eigentliche «Resilienz-Killer» gelten Tabak, Alkohol und andere Suchtmittel.
  • Soziale Kontakte pflegen: «Der Mensch ist ein soziales Wesen, das merkt man in der derzeitigen Corona-Krise besonders», sagt Susanna Fassbind, Initiantin der Fondation Kiss, die sich die Förderung der vierten Altersvorsorgesäule und die Stärkung des Generationenzusammenhalts auf die Fahnen geschrieben hat. Aufgrund der Pandemie hätten viele ältere Menschen derzeit Angst, sich zu treffen, und wagten kaum mehr zusammenzusitzen. Berichte über eine mögliche zweite Welle schürten Angst. «Einsamkeit kann tödlich sein», sagt Fassbind. Ein gutes soziales Beziehungsnetz gilt im Alter als besonders wichtig. Schließlich gehen mit der Pensionierung im Allgemeinen auch Beziehungen verloren, etwa am Arbeitsplatz, wo man automatisch täglich mit Kolleginnen und Kollegen in Kontakt war. Nach der Pensionierung fielen vor allem Männer oftmals in ein Loch, weil sie während ihrer Erwerbstätigkeit zu wenige soziale Kontakte geknüpft hätten, sagt Fassbind. Auch Seifritz rät, sich Zeit für die Partnerin oder den Partner sowie die Familie zu nehmen und Freundschaften zu pflegen. Ein klassisches Zitat zum Thema laute schließlich: «Wer in der Jugend nicht lernt zu jassen, hat für das Alter nicht vorgesorgt.»
  • Paaraktivitäten planen: Nach der Pensionierung ist die Gefahr, dass die Beziehung zur (Ehe-)Partnerin oder zum (Ehe-)Partner noch scheitert, keineswegs gebannt. Vielmehr kann ein zusätzliches Risiko entstehen, da durch den Wegfall der Erwerbstätigkeit und der Kindererziehung ein neues Umfeld entstanden ist und die Personen im Allgemeinen mehr zu Hause sind und mehr Zeit haben. Schwierig kann es bereits werden, wenn einer der beiden Partner pensioniert wird. So sollte man sich bereits vor der Pensionierung gut überlegen, wie man die neu gewonnene Zeit mit dem Partner bzw. der Partnerin nutzen will – und wie man sich auch den nötigen Freiraum lässt. Hat man unterschiedliche Hobbys und Interessen als der Partner, ist es sicherlich sinnvoll, dem anderen im Ruhestand nichts aufzuzwingen, tolerant zu sein und sich genau zu überlegen, welche Aktivitäten man gemeinsam verfolgt und welche nicht.
  • Einen Plan für den Ruhestand erstellen: Fassbind rät, bereits im Alter von 50 oder 55 Jahren mit der Planung des Ruhestands zu beginnen. Nach dem Wegfall der Erwerbstätigkeit kann ein Vakuum entstehen und das Selbstbewusstsein beeinträchtigt werden. «Beim Eintritt in den Ruhestand verliert man die soziale Umgebung am Arbeitsplatz und auch die bisherige Tagesstruktur. Man wird auf einen Schlag weniger gebraucht und ist nicht mehr so wichtig», sagt Seifritz. Hinzu kommt, dass in dem Zeitraum, in dem die Pensionierung ins Blickfeld rückt, oftmals auch die Kinder ausziehen.
  • Sinnstiftende Aufgaben finden: Es geht darum, herauszufinden, wie man im Alter ein sinnstiftendes und erfüllendes Leben führen kann. Ein Engagement im Bereich der Freiwilligenarbeit kann dabei helfen, das durch den Wegfall der Erwerbstätigkeit und der Erziehungsaufgaben entstandene Loch zu stopfen. Zwar sei es gut, wenn im Ruhestand der schlechte Stress wegfalle, sagt Seifritz. Gebe es aber auch keinen guten Stress und werde man zu wenig gebraucht, so entstehe die Gefahr eines bore-outs – eines Gefühls der Unterforderung und Langeweile.

Artikel aus Neuer Zürcher Zeitung:
https://www.nzz.ch/finanzen/altersvorsorge-sechs-punkte-zu-gesundem-altern-und-sozialem-netz-ld.1559469

Seniors4success befragt sein Leser, wie Corona erlebt wurde mit folgenden Fragen:

  • Wie haben Sie die Kontaktsperre zu Ihrer Familie überwunden?
  • Was haben Sie getan, um Einschränkungen zu bewältigen?
  • Wie kann eine Kluft zwischen Jüngeren und Älteren überwunden werden?

Lesen Sie hier die unterschiedlichen Erfahrungen, Erkenntnisse und Erlebnisse als PDF-Datei.

 

buch freitaetigkeitErstmals in der Menschheitsgeschichte ist unserer Generation eine ganz neue Lebensphase geschenkt worden: Die „Freitätigkeit“. Dachte  man früher, dass nach dem Ausscheiden aus der Berufstätigkeit der (wohlverdiente) Ruhestand eintritt, hat sich erstmals diese neue Phase dazwischen geschoben. Man kann annehmen, dass sie mindestens 20 Jahre dauert. ABER es liegt am Einzelnen, ob er diese große Chance annimmt und sich nicht an seinen Geburtsdaten orientiert, sondern an seinen Potenzialen.

Kann man sich auf diese neue Zeit vorbereiten?
Ja: Das Buch bietet 11 Argumente dafür. Spannende Lebensgeschichten von ganz unterschiedlichen Personen sind vielleicht noch überzeugender als „graue“ Theorie. Wer seine Herausforderung für die neue Lebensphase annimmt, wird mit dem Buch einen Weg erleben, der Schritt für Schritt zu den eigenen Potenzialen und letztlich nach 15 Stufen zur persönlichen Vision des Lebens nach der Berufstätigkeit führt. Es gibt viele Ratgeber für dieses Thema, aber dieses Buch ist die erste konkrete Anleitung, es ist ein Seminar in Buchform.

Wie gesund eine derartige Herausforderung ist, zeigen unzählige Untersuchungen: Wer sie nicht nützt, verschenkt pro kommendem Lebensjahr zwei Monate.

Hier finden Sie einen Flyer mit näherer Beschreibung des Buches.

Freitätigkeit
Zwischen Beruf und Ruhestand
Mit Cartoons von Kristian Philipp

124 Seiten, gebunden
19,00 x 12,00 cm
ISBN 978-3-99036-017-0
EUR 14,80

Erhältlich in jeder Buchhandlung, über unsere Plattform per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  (versandkostenfrei in Österreich) und über den Verlag NAP online mit diesem Link (versandkostenfrei)

Unsere nächsten Buchpräsentationen sind:

  • Universität Wien alumni, Di, 18. Februar 2020, 18 Uhr
    Ort: Alte Kapelle Campus Universität Wien
    Veranstalter: Alumniverband Universität Wien
    weitere Informationen finden Sie hier...
  • "i-trau mi", Di, 28. April 2020, 15 Uhr
    Ort: Wien, Währinger Straße 19; VinziRast-Lokal "mittendrin"
    https://www.itraumi.at/
  • "fiftyfive days 55+ - alles geht"
    Lungauer Kulturvereinigung, Fr, 5. Juni 2020, 18 Uhr
    Ort: Künstlerei, Tamsweg

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