• Seminare und Beratungsangebote
  • Wer gut alt werden will, muss früh damit beginnen.
  •  Freitätigkeit - das neue Buch
  • Die 3. Auflage ist ab 14. April erhältlich.
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1. Virtuelle Pressekonferenz von Seniors4success am 27. August 2020

„Auswirkungen der Corona-Krise auf Menschen 60+“

Die Corona-Krise hat das Leben von uns allen verändert. Aber hat die Gruppe der Älteren es anders erlebt? Sie wurden ja zur Hoch-Risiko-Gruppe gestempelt und teilweise in die Altersfalle gesteckt. Seniors4success hat aus diesem Grund mit dem Markt- und Meinungsforschungsinstitut Telemark Marketing eine österreichweite Befragung durchgeführt: 559 Senioren ab 55 Jahren wurden telefonisch oder online interviewt. Die Befragung fand in der Zeit von Mitte Juli bis Mitte August statt.

Hier finden Sie die Umfragedaten als PDF zum Download.

Hier finden Sie die wichtisten Ergebnisse aus der Befragung mit Telemark Marketing 2020.

Und hier finden Sie das Video der Pressekonferenz.

 

Freitätigkeit - das neue Buch

buch freitaetigkeitErstmals in der Menschheitsgeschichte ist unserer Generation eine ganz neue Lebensphase geschenkt worden: Die „Freitätigkeit“. Früher kam nach der Berufstätigkeit der (wohlverdiente) Ruhestand, heute ist erstmals diese neue Phase dazwischen. Man kann annehmen, dass sie mindestens 20 Jahre dauert. ABER es liegt am Einzelnen, ob er diese große Chance annimmt und sich nicht an seinen Geburtsdaten orientiert, sondern an seinen Potenzialen.

Weitere Informationen

Rezensionen

Presseartikel

TV, Radio & Videos

Ein Interview mit Dr. Leopold Stieger über die "Freitätigkeit". Nur wer jung ist gilt als aktiv und produktiv. Völlig falsch, meint Leopld Stieger und rückt im KURIER-Interview ein paar Mythen übers Alter zurecht. 

Hier kommen Sie zum Artikel.

  

Bei diesem Film war die fachliche Beratung von Seniors4success angefragt und wir konnten einige Personen aus unserem Netzwerk nennen, die bereit waren, ihre Erfahrungen bei der Gestaltung ihrer Pensionszeit einzubringen.

Steckt man mitten im Berufsleben, klagt man nur allzu oft über das Hamsterrad, in dem man läuft und läuft und läuft. Ab dem Tag der Pensionierung steht dieses plötzlich still. Die größte Herausforderung besteht darin, sich selbst eine zufriedenstellende Struktur zu geben und jenseits des Jobs Sinn im Leben zu finden.

Danke für den Erwerb meines Buches.

Hier finden Sie die "Chancenmatrix" als XLS-Datei zum Download.

 

 

Wenn also für viele Menschen die Pensionierung nicht der Zugang zum Himmel darstellt, was ist sie dann? Es wird wohl immer so bleiben, dass diejenigen, die vor dem Übergang stehen, diejenigen, die bereits diese gravierendste Zäsur in ihrem Leben überschritten haben, nicht verstehen werden. Warum ist das so? Vielleicht deshalb, weil in der Regel der Übergang unwiderruflich ist, es gibt also keine „Rückfahrkarte“, nach dem man sich das Leben in Pension angeschaut hat.

Setzt man sich mit Menschen in Pension intensiv zusammen, führt man ein tiefergehendes Gespräch, kommt sehr oft - nicht immer - eine Feststellung, die so ähnlich wie diese lauten kann: eigentlich geht es mir gut, ich habe alles, was ich zum Leben brauche, aber trotzdem habe ich das Gefühl, dass mir etwas fehlt. Konkret gesagt: “es gibt niemanden, der mich braucht“. Mit anderen Worten heißt das, dass die Sinnfrage keine Antwort erhält. Hirnforscher sagen, dass aus diesem Grund viele Menschen im „Schwarzen Loch“ versinken und mit eigener Kraft nur sehr schwer herauskommen. Denn in dieser Phase werfen viele ihren langjährigen Bekannten, Freunden, Kunden und Geschäftspartnern vor, dass man sie nicht aus diesem schwarzen Loch heraus holt. Und je mehr dieser Ruf verhallt, umso tiefer graben sie sich ein.

Unserer Erfahrung nach ist der entscheidende Punkt, ob es vor dem Übergang eine klare Lebensplanung gegeben hat. Dies ist ja der Zeitpunkt, wo man aus den drei Quellen:

  • Was habe ich gelernt?
  • Welche Erfahrungen habe ich gesammelt?
  • Was waren meine bisher unerfüllten Träume?

ein neues Lebenskonzept gestalten kann. Einigen Menschen gelingt diese Planung, ohne dass sie dazu andere Menschen brauchen. Die meisten aber werden gute Freunde Lebensberater, Coaches oder Seminarleiter brauchen, um mit dieser Planung tiefer zu gehen.

Seminarangebot und Beratung von Seniors4success:

Es ist unverständlich, aber meist wahr, dass Manager, die niemals ohne Tagesplan, Wochenplan….. und Fünfjahresplan leben konnten, an diesem entscheidenden Übergang keinen Plan für ihr Leben haben. Wir wissen nicht, warum.

 

Das Thema „Ältere Menschen“ ist in den letzten Jahren in zunehmenden Maße in Zeitungsartikeln, Fernsehsendungen und Umfragen, Untersuchungen, Befragungen näher behandelt worden.

Sie finden hier sowohl Umfragen, die die Plattform Seniors4success selbst durchgeführt hat, z.B. die Online-Umfrage „Was wird mit dem Älterwerden mehr?“, aber immer wieder auch Hinweise auf Untersuchungen, die in Österreich, im benachbarten Deutschland, im EU-Raum oder generell international durchgeführt wurden.

 

Unsere derzeitigen Umfragen:

"Was denken die Österreicher über die Pension?"                   

"Was wird mit dem Älterwerden mehr?"

  

 

 

Damals und Heute

Noch vor dreißig Jahren war die Welt überzeugt, dass es im Leben eines Menschen drei Phasen gibt. Dieses Bild prägt unser Denken und Handeln noch heute.

Die drei Lebensphasen in der Vergangenheit:

3 Lebensphasen

 

 

 

Da unsere Lebenserwartung alle 24 Stunden um 6 (sechs!) wächst, tickt die demografische Bombe, denn es ist auch heute noch kein Ende dieses Trends abzusehen. Da sind sich alle Wissenschaftler einig. Das bedeutet, dass heue Menschen nach dem Übergang in die Pension noch – mehr oder minder – 20 Jahre fit sind, um höchste Berge zu besteigen, Marathon zu laufen oder eine Firma zu gründen.

Es hat sich also eine neue Lebensphase eingeschoben. Diese hat aber – niemand weiß warum – keinen Namen. Auch die Menschen, die in dieser Phase leben, haben keine Bezeichnung. Es existieren unzählige Begriffe, wie Graue Panther, Silverworker, Weiser, Silberhaar etc., aber mit keinem dieser Begriffe will sich jemand in dieser Lebensphase wirklich identifizieren.

Bei der Gründung von Seniors4success dachten wir uns, bald einen Begriff zu finden, wie man diese Menschen ansprechen kann. Es gelang nicht und so griffen wir zu dem Kunstbegriff „Seniors for Success“ und haben dann das „for“ mit der arabischen Ziffer 4 ersetzt: Seniors4success. Eigentlich in der ursprünglichen Hoffnung, doch noch das richtige Wort zu finden. Bis heute gibt es keinen generellen Begriff, mit dem sich diese Zielgruppe identifiziert.

Die vier Lebensphasen in der heutigen Zeit:

4 Lebensphasen
 

 

 

 

 

 

 Einige Behauptungen:

Ohne Vorbereitung keine Chance:

Von Ausnahmen abgesehen erleben wir immer wieder, wie Menschen „in die Pension“ fallen, ohne sich darauf vorbereitet zu haben. Dabei wäre dies die Chance schlechthin, vor dem „Übertritt“ Bilanz zu machen und sich bewusst zu werden: 

  • Was kann ich und was will ich?
  • Was ist der Sinn meines Lebens (vielleicht zurückblickend vom Lebensende)?
  • Wie halte ich mich fit, fähig und frei?

Nach vielleicht 3 Monaten stellen viele fest: niemand ruft an. Wer braucht mich eigentlich? Eine möglicherweise „zudeckende“ Antwort ist für viele, in einen „Aktionismus“ zu fallen.

Die oberste Ebene tut sich am schwersten:

Heute müssen alle Menschen mit 100 % Engagement und Leistung bis zum letzten Tag vor der Pensionierung aktiv sein. Ganz besonders im Rampenlicht aber stehen Top-Manager, die sehr oft die Kommandobrücke verlassen, ohne entschieden zu haben, was sie dann – für sie sinnerfüllend – tun werden. Viele von ihnen schieben diese Frage einfach auf, nach dem Motto, da wird mir dann schon was einfallen. Ist das die vieldiskutierte „Life Cycle Planung?

Die Frage nach dem Sinn:

Eigentlich möchte jeder Mensch am Ende seines Lebens zurückblicken und sagen können, mein Leben hat für mich Sinn gehabt, ich habe „sinnvoll“ gelebt. Am letzten Tag des Lebens kann dies nicht mehr korrigiert werden, wohl aber vorher. Und ein guter Zeitpunkt – unter anderen – ist gerade die Zeit des Übergangs von der Berufstätigkeit in die 3. Lebensphase. Was ist der Sinn des Lebens? Viele haben sich darüber bereits den Kopf zerbrochen, eine generelle Aussage wird es wohl dazu nicht geben. Aber eine persönliche Antwort aus dem Blickwinkel des Einzelnen hat wohl mit der Antwort auf die simple Frage zu tun: „Wer braucht mich?“

Unsere Leitlinien

Neue Wege beschreiten


Wir sind überzeugt, dass der Schlüssel zu einer erfüllten und glücklichen dritten Lebensphase in den eigenen Potenzialen, Interessen und Kenntnissen liegt. Sie gesamthaft anzusehen und daraus eine zukunftsorientierte Perspektive zu entwickeln, bedeutet den Blick noch einmal zu öffnen für das, was man aus seinem Leben machen will.


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Das Alter ist kein Abstellgleis

Es ist wichtig, das Alter nicht als Abstellgleis, sondern als Möglichkeit zu begreifen. Dazu sind aber auch positive Rahmenbedingungen gesetzlicher Natur notwendig. An diesen fehlt es aber leider immer noch, da die Regierung die Wegfallsbestimmungen noch nicht aufgehoben hat und ältere Menschen somit wirklich auf das Abstellgleis schickt. Die aktuelle Regierung verspricht seit Aufnahme dieser Problematik ins Regierungsprogramm eine baldige Lösung.


Werte

Dritte Lebensphase 

Die Plattform www.seniors4success.at verbindet Menschen, die sich für eine Bewusstseinsänderung beim Übergang von der 2. Lebensphase (Beruf) in die 3. (Unabhängigkeit) engagieren. 

Neues Bewusstsein

Im Mittelpunkt steht die Erkenntnis, dass Menschen nach der Pensionierung Herausforderung und Lebenssinn brauchen. Auf Grund der demographischen Entwicklung und der stark gestiegenen Lebenserwartung gibt es heute erstmals eine Phase des Freiraumes bei gleichzeitiger geistiger und körperlicher Vitalität. Diese neue 3. Lebensphase braucht es ein neues Bewusstsein. Wir sind überzeugt, dass man dies in der Regel nicht ohne Vorbereitung erreicht und treten deshalb mit Entschiedenheit für eine rechtzeitige Planung dieses Überganges ein.

Zielgruppe

Zielgruppe sind diejenigen Menschen der sogenannten dritten Lebensphase, die nach unserer Ansicht fünf Jahre vor und zwanzig Jahre nach der Pensionierung umfasst. Sie sind dadurch gekennzeichnet, dass sie neugierig, gestalterisch, selbstbestimmt und produktiv ihr Leben nach der Pensionierung gestalten wollen, um ihre Talente und Erfahrungen einzubringen.

 

Vision

Meßlatte für 2020

Im Jahre 2020 hat die Plattform Seniors4success 70 % der Zielgruppe durch Präsenz in der Öffentlichkeit erreicht. Der Name der Plattform ist diesen bekannt. Die Hälfte der Zielgruppe ist von der Sinnhaftigkeit einer gründlichen Vorbereitung auf diese 3. und neue Lebensphase überzeugt. Ein Drittel kennt eine ausreichende Anzahl von positiven Beispielen und Bildern, wie es Menschen geglückt ist, diese neue Phase positiv und lebenswert zu gestalten. 20 % der Zielgruppe betreiben eine bewusste Lebensplanung für diesen 3. Lebensabschnitt.

Unternehmen

10 % aller Unternehmen beraten ihre Mitarbeiter im Sinne einer Vorbereitung auf diese Zeit und bieten Coaching oder Seminare dazu an. 5 % aller Unternehmen heben intern nicht nur alle Frühverrentungs-Regelungen auf, sondern schaffen vielmehr die offizielle Pensionierungsgrenze ab.

Bonussystem

„Menschen gehen dann in Pension, wenn sie es für richtig halten“.
Wer länger arbeiten will, wird dafür belohnt. 

 

Mission


Bewusstmachung der Chancen in der 3. Lebensphase durch gezielte Vorbereitung darauf

Wir wenden uns an einzelne Personen und an Politik und Wirtschaft, um ein neues Denken zu etablieren und die vorhandenen Potenziale länger zu nützen. Wir wollen den Irrtum des vermeintlichen Übergangs in die letzte Lebensphase aufklären und Rollentabus brechen. Um dieses Ziel zu erreichen, suchen wird das gezielte Gespräch mit HR-Managern in dieser Altersgruppe und sprechen Tabus durch Theater und Kabarett offen an. Unser Arbeitskreis führt Interviews mit Personen vor und nach der Pensionierung, um besser auf unsere Zielgruppe eingehen zu können.

Schaffung positiver gesetzlicher und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen

Unsere Anliegen sind die Abschaffung der Wegfallsbestimmungen und des fixen Pensionsalters. Wir wollen ein neues Altersbild etablieren und die positiven Effekte dieser Lebensphase betonen.

 

 

xmas2016

„In der Hektik unseres Alltags gibt es einen Lichtblick – ein leuchtend strahlendes
Fleckchen Erde, an dem ein beleuchteter Christbaum zum Verweilen und Innehalten einlädt.
Ein „s4s- Engel“* richtet den Scheinwerfer auf diesen Christbaum und leitet somit den
hektischen Menschen den Weg zum Innehalten und sich besinnen.

*s4s ist die Abkürzung von seniors4success

Klicken Sie auf das Bild, um alle Details zu entdecken!

In einem Profil-Interview vom 7. November 2016 sagt Sozialminister Stöger:

Profil: Die Lebenserwartung in Österreich steigt jedes Jahr um drei Monate. Die Schweden haben darauf so reagiert, dass sie das Pensionsantrittsalter automatisch an die Lebenserwartung knüpfen.

Stöger: Ja, und um Altersarmut zu verhindern, schießen die Schweden jedes Jahr 2,5 Milliarden Euro an Steuergutschriften für Pensionisten dazu.

Profil: Das Antrittsalter in Schweden ist jedenfalls höher als in Österreich. Bei uns ist es in den vergangenen 40 Jahren sogar leicht gesunken. Das ist unbefriedigend, oder nicht?

Stöger: Für wen ist das unbefriedigend?

Profil: Zum Beispiel für die Steuerzahler, die das finanzieren müssen.

Stöger: Ich glaube, es ist von den Steuerzahlern sehr gescheit, das zu tun. Damit sichern sie Einkommen für ein Viertel der Bevölkerung. Das unterscheidet uns von anderen Ländern. Ich halte nichts davon, Pensionssysteme nur nach der Lebenserwartung auszurichten. Entscheidend sind die Einnahmen der Pensionsversicherung, die Lohnentwicklung und die Zahl der Menschen, die Beiträge zahlen.

Profil: Also die ganz große Reform wird es mit Ihnen nicht geben?

Stöger: Wir haben die große Reform schon gemacht – und zwar 1957, als wir das System einführten.

Im Forschungsprojekt ZentrAAL wird ein erweiterbares Softwaresystem zur Unterstützung des selbstbestimmten Alterns über 15 Monate hinweg getestet. Im Salzburger Zentralraum und Teilen des Innergebirgs wurden rund 60 Seniorinnen und Senioren mit unterstützender Technologie ausgestattet. Die Testpersonen nutzen neue Technologien, die in ihrem Alltag unterstützen. Aus dieser täglichen Nutzung entstehen wertvolle Rückmeldungen und Ver-besserungsvorschläge, die in die Weiterentwicklung des Systems einfließen. Forschung, Technologieanbieter und Betreuungsorganisationen erhalten dadurch wichtige Aufschlüsse über die nachhaltige Akzeptanz einzelner AAL-Komponenten und deren Wirksamkeit.

„Die Salzburger Testregion entwickelt ein Gesamtpaket, das sowohl leicht nachrüstbare Sicherheits- und Convenience-Technologie in Wohnungen, das Monitoren persönlicher Ak-tivitäten und von Terminen sowie die Förderung von Gemeinschaftsaktivitäten in betreuten Wohneinheiten umfasst“, sagt ZentrAAL-Projektleiterin Cornelia Schneider von Salzburg Research. „Handelsübliche Geräte, Sensoren und Aktoren wurden mithilfe maßgeschneider-ter Software zu einem seniorengerechten und leicht verständlichen System zusammenge-fasst.“

„Das Softwaresystem kann bei der Betreuung und Aktivierung von älteren Menschen wert-volle Unterstützung leisten“, weiß Hermann Hagleitner, Geschäftsführer des Hilfswerks Salzburg. Gleichzeitig betont er aber auch: „Neue Technologien sollen persönliche Kontak-te keineswegs ersetzen. Sie können allerdings, wenn sinnvoll und zielgerichtet eingesetzt, Seniorinnen und Senioren im Alltag gute Dienste erweisen – sowohl in puncto Komfort und Lebensqualität als auch hinsichtlich Sicherheit.“

Video- und Bildmaterial:
•    Video: https://youtu.be/d_L12mXdHvM
•    Bildmaterial zum Download: http://srfg.at/wohnung-bilder